Die LEADER-Region Westlausitz, die aus 12 Städten und Gemeinden besteht, hatte bereits in ihrem Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) aus dem Jahr 2007 die Entwicklung zur „Energieautarken Region Westlausitz“ als eines der Leitprojekte festgelegt. Mit dem Projekt verfolgte die Region das Ziel, rein rechnerisch genauso viel Energie regional zu erzeugen wie übers Jahr von der Region verbraucht wird (vorrangig in den Bereichen Wärme und Strom). Mit der Umsetzung des Leitprojektes sollte der Region zudem ein Image verliehen werden, mit dem sich die Einwohner identifizieren konnten und welches durch diese mit getragen wird.

Im Rahmen dieses Leitprojektes wurden in der Westlausitz zwei sächsische Pilotprojekte umgesetzt. 

Auch in der aktuellen LEADER-Entwicklungsstrategie für die Region spielt der Bereich der intelligenten und nachhaltigen Nutzung von Energie eine wichtige Rolle. So wird das kommunale Energiemanagement in den Städten und Gemeinden auch nach Projektende fortgesetzt.

Auf unserer Energie-Homepage informieren wir über den Prozess und Erfahrungen aus dem Projekt.

Energie-News

Stadtwerke Uelzen nehmen Solarpark neben dem Gefängnis in Betrieb

Der neue Solarpark auf dem Gelände der Haftanstalt Uelzen ist in ein Schritt auf dem Weg hin zur Energiewende in Niedersachsen. Er bedeutet aber auch mehr Sicherheit.

Appetit institutioneller Anleger auf Regenerativfonds wächst

Erneuerbare bietet institutionellen Investoren eine Möglichkeit, ihre Produktpalette, die sonst im Sachwertebereich oft überwiegend aus Immobilien besteht, um eine umwelttaugliche Anlageklasse zu erweitern.

Greengo baut Vier-Gigawatt-Kombikraftwerk inklusive Wasserstoffelektrolyse

Mit dem Strom aus kombinierten Solar- und Windkraftanlagen soll eine Elektrolyseanlage jedes Jahr eine Million Tonnen grünen Wasserstoff liefern. Unter anderem auf diese Weise wird das Projekt wirtschaftlich.

Windstrom versorgt Hallenser mit Wärme

Netzbetreiber 50 Hertz und Stadtwerke Halle schließen Redispatch-Vertrag über eine Power-to-Heat-Anlage, die überschüssigen Windstrom speichern soll.

SENS baut ein Megawatt Eigenverbrauchsanlage für den Metallverarbeiter Kesseböhmer

Kesseböhmer wird den größten Teil des produzierten Solarstroms direkt vor Ort nutzen. Ein weiteres Projekt ist bereits in Planung.